Lohnverrechnung auslagern – und der Lohnlauf wird zum Nicht-Ereignis.
Abrechnung, Meldungen, Fristen, Lohnzettel: alles beim öffentlich bestellten Personalverrechner. Bei Ihnen bleiben zwei Aufgaben – Änderungen melden und Überweisungen freigeben. Hier steht, was das kostet, wie der Umstieg abläuft und worauf Sie beim Auslagern achten sollten.
Kostenloses Erstgespräch buchenDrei typische Ausgangslagen
Der erste Mitarbeiter
Sie stellen zum ersten Mal an und wollen von Anfang an alles richtig machen: Anmeldung, KV-Einstufung, Dienstzettel, laufende Abrechnung. Wir richten alles ein – Sie führen, wir rechnen.
Das wachsende Unternehmen
Ab 10, 20, 50 Mitarbeitern wird der Lohn zur Belastung: Überstunden, Zulagen, Ein- und Austritte, Saisonspitzen. Ausgelagert läuft er zur Flatrate – planbar, skalierbar, ohne eigene Fachkraft.
Der Wechsler
Ihr Lohn liegt beim Steuerberater oder einem anderen Büro, aber jeder Monat ist mühsam – Rückfragen, Extra-Rechnungen, keine Transparenz. Der Umstieg zu uns: Fixpreis, Parallelabrechnung, auch unterjährig.
Was ausgelagerte Lohnverrechnung umfasst
Monatliche Brutto-Netto-Abrechnung nach dem richtigen Kollektivvertrag · alle Meldungen an ÖGK (mBGM, monatliche Beitragsgrundlagenmeldung), Finanzamt und Gemeinde (Kommunalsteuer) · An-, Ab- und Ummeldungen von MitarbeiterInnen · Sonderzahlungen, Sachbezüge, Reisekosten, Pfändungen · Jahresarbeiten inklusive Jahreslohnzettel (L16) · verschlüsselte Lohnzettel direkt an die MitarbeiterInnen · Bankdatei (ELBA) und Buchungsjournal für Ihre Buchhaltung · Abwicklung von Ein- und Austritten, Karenz, Altersteilzeit und allem, was der Alltag bringt – Beratung zur Gestaltung verrechnen wir nach Zeit (siehe FAQ). Und weil wir laufend Netto-Optimierung mitdenken – steuerbegünstigte Überstunden, Zulagen, Sachbezüge –, holen wir für Ihre MitarbeiterInnen oft mehr netto heraus, ohne dass es Sie mehr kostet.
Was es kostet
Marktüblich zahlen Sie in Österreich 15–40 € netto pro Mitarbeiter und Monat, dazu oft ein Mindestbetrag von knapp 100 € und Extra-Positionen für Sonderfälle. Unsere Preise stehen öffentlich auf der Startseite samt Preisrechner: 25 € Grundpauschale je Firma plus 15–25 € je Abrechnung als Flatrate – alle laufenden Meldungen inklusive. Den ausführlichen Marktvergleich mit konkreten Anbieter-Preisen finden Sie im Artikel Was kostet Lohnverrechnung in Österreich?
In drei Schritten ausgelagert
1 · Kennenlernen
Kostenloses Erstgespräch, 30 Minuten, remote: Mitarbeiterzahl, Kollektivvertrag, Ihr bisheriges Setup. Danach wissen Sie, was es kostet – als Aufwandsschätzung fürs Setup und Flatrate für den laufenden Betrieb.
2 · Übernahme
Sie liefern Stammdaten und bisherige Abrechnungen nach unserer Checkliste, wir richten alles ein und rechnen parallel, bis alles sitzt. Dabei prüfen wir gleich Einstufungen und Verträge mit – die stille Qualitätskontrolle, die kein Preisvergleich abbildet.
3 · Laufender Betrieb
Sie melden Änderungen, wir rechnen ab. Lohnzettel verschlüsselt an die MitarbeiterInnen, Buchungsjournal an die Buchhaltung, Überweisungen als Liste oder ELBA-Datei an Sie – einspielen, freigeben, fertig.
Worauf Sie bei der Anbieterwahl achten sollten, haben wir separat zusammengefasst: 10-Punkte-Checkliste für die Auswahl des Lohnverrechners
Lohnverrechnung auslagern: die häufigsten Fragen
Was bedeutet es, die Lohnverrechnung auszulagern?
Ein externer Personalverrechner übernimmt die komplette monatliche Abrechnung samt allen Meldungen an ÖGK, Finanzamt und Gemeinde. Sie melden nur noch Änderungen – Eintritte, Austritte, Überstunden – und geben die Überweisungen frei. Alles andere passiert ohne Ihr Zutun.
Ab wie vielen Mitarbeitern lohnt sich das Auslagern?
Ab dem ersten. Eine eigene Personalverrechnung rechnet sich erst ab mehreren hundert Abrechnungen pro Monat – darunter ist die Frage nur: selbst machen oder auslagern. Und Selbstabrechnen kostet Zeit und birgt Fehlerrisiken, die bei einer Prüfung teuer werden.
Was kostet ausgelagerte Lohnverrechnung?
Marktüblich 15–40 € netto pro Mitarbeiter und Monat, oft plus Mindestbetrag von knapp 100 €. Bei uns: 25 € Grundpauschale je Firma plus 15–25 € je Abrechnung, alle laufenden Meldungen inklusive, kein Mindestbetrag darüber hinaus. Details im Preisvergleich-Artikel und im Preisrechner auf der Startseite.
Was ist inklusive, was kostet extra?
Die Faustregel: Steht der Sachverhalt fest, ist die Abwicklung inklusive. Muss er erst geklärt werden, ist das Beratung – und die verrechnen wir transparent mit 120 € pro Stunde, bei größeren Projekten mit Angebot vorab. Inklusive ist zum Beispiel der komplette Austritt (Abmeldung, Abmeldebestätigung, Endabrechnung, Übermittlung an den Mitarbeiter) oder die Anmeldung eines Neueintritts im laufenden Betrieb. Beratung ist zum Beispiel die Frage, wie eine einvernehmliche Auflösung gestaltet wird, die Erstellung eines Dienstvertrags oder die Begleitung einer Prüfung. Wer alles selbst geregelt hat und nur die Administration braucht, zahlt nichts extra. Wo die Linie in Ihrem Fall verläuft, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
| Inklusive (laufende Personalverrechnung) | Nach Zeit, 120 €/h |
|---|---|
| Austritt abwickeln: Abmeldung, Abmeldebestätigung, Endabrechnung, Übermittlung an den Mitarbeiter | Beratung zur Beendigung selbst, z. B. wie eine einvernehmliche Auflösung gestaltet wird |
| Neueintritt im laufenden Betrieb anmelden, wenn die Daten vollständig vorliegen | Setup: Ersteinrichtung von Firma und Mitarbeitern, Dienstvertrag erstellen, Einstufung klären |
| Rückfragen zu Besonderheiten Ihrer Abrechnung | Lohn-Grundlagen erklären, z. B. die Herleitung des Netto aus dem Brutto bei einer Standardabrechnung |
| Übliche Behördenkorrespondenz mit ÖGK, Finanzamt und Gemeinde | Begleitung einer Prüfung (GPLB) |
Wie lange dauert der Umstieg?
Ein gut vorbereiteter Dienstgeber einer kleineren Firma – Unterlagen und Nummern parat – kommt beim Setup mit einer halben Stunde aus. Größere Umstellungen machen wir zum Fixpreis nach Angebot, mit Parallelabrechnung, bis alles sitzt.
Kann ich auch unter dem Jahr wechseln?
Ja. Wir spielen die Vormonate ins System ein, damit Jahreslohnzettel (L16) und Jahresmeldungen stimmen. Sie müssen nicht auf den Jahreswechsel warten.
Was passiert mit meinem Steuerberater?
Der bleibt – für Buchhaltung und Jahresabschluss. Wir übernehmen nur den Lohn und liefern das Buchungsjournal automatisch an Ihre Buchhaltung. Sie lösen ein Nebenprodukt heraus, keine gewachsene Beziehung.
Welche Unterlagen brauche ich für den Start?
Firmen- und Mitarbeiterstammdaten, Dienstverträge, die letzten Abrechnungen bzw. das Lohnkonto, dazu Beitragskontonummer (ÖGK), Steuernummer und Kommunalsteuer-Gemeinde. Wir sagen Ihnen vorab genau, was wir brauchen – als einfache Checkliste.
Wie läuft die monatliche Abrechnung ab?
Sie melden Änderungen, wir rechnen ab. Lohnzettel gehen verschlüsselt an die MitarbeiterInnen, Ihre Buchhaltung bekommt das Buchungsjournal (Excel oder PDF, auf Wunsch mit Ihren Kontonummern), Sie die Überweisungen als Liste oder fertige ELBA-Datei – einspielen, freigeben, fertig.
Wer haftet, wenn ein Fehler passiert?
Den Rahmen gibt das Gesetz vor: Gegenüber ÖGK und Finanzamt bleibt immer der Dienstgeber in der Pflicht: Er schuldet die Sozialversicherungsbeiträge (§ 58 ASVG) und haftet für die richtige Einbehaltung und Abfuhr der Lohnsteuer (§ 82 EStG) – das kann Ihnen kein Abrechner abnehmen. Öffentlich bestellte Personalverrechner unterliegen dafür dem Bilanzbuchhaltungsgesetz und der dort vorgeschriebenen Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung. Und weil jede Abrechnung nur so gut sein kann wie ihre Grundlagen – vollständige Meldungen, korrekte Daten aus früheren Abrechnungen –, prüfen wir beim Setup genau nach und sprechen Unstimmigkeiten aktiv an, bevor sie teuer werden.
Ich muss kurzfristig jemanden anmelden – geht das?
Unter der Woche innerhalb weniger Stunden, am Wochenende nach Verfügbarkeit. Auf Wunsch bekommen Sie einen eigenen Systemzugang und legen Neueintritte selbst an.
Was passiert, wenn Sie ausfallen?
Für Krankheit und Urlaub besteht eine feste Vertretungsvereinbarung mit bader personalprozessing (Norbert Bader, Dornbirn), einem auf Personalverrechnung spezialisierten Büro. Ihr Lohnlauf hängt nicht an einer Person.
Sind meine Daten sicher?
Ja – österreichisches Lohnsystem, EU-Server, DSGVO-konform. Alle Prozesse laufen zentral in einem System statt verstreut über E-Mails und Excel-Listen.
Bin ich langfristig gebunden?
Nein, monatlich kündbar. Ihre Daten gehören Ihnen – bei einem Wechsel bekommen Sie alles sauber übergeben. Wir wollen überzeugen, nicht binden.
Hilft Auslagern bei einer GPLB-Prüfung (Gemeinsame Prüfung lohnabhängiger Abgaben und Beiträge)?
Deutlich. Die häufigsten Prüfungsbefunde – falsche KV-Einstufung, fehlerhafte Sonderzahlungen, verpasste Meldungen – entstehen beim Selbstabrechnen. Ein sauber geführter Lohn nimmt der Prüfung den Schrecken, und wir begleiten sie, wenn sie kommt – die Prüfungsbegleitung verrechnen wir nach Zeit.
Welche Aufgaben bleiben bei mir?
Zwei: Änderungen vollständig und rechtzeitig melden (formlos per Mail oder direkt im System) – jede Abrechnung ist nur so gut wie ihre Daten – und Überweisungen freigeben. Der Lohnlauf selbst wird zum Nicht-Ereignis – und genau so soll es sein.
Rechnen wir Ihren Fall durch?
30 Minuten, remote, unverbindlich: Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, was das Auslagern bei Ihrer Mitarbeiterzahl kostet – und was der Umstieg konkret braucht.
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